Keine Kündigung nach Kritik

Beleidigungen und/oder abwertende Äußerungen über Vorgesetzte ziehen in der Regel empfindliche disziplinarische Konsequenzen nach sich. Sind sie inakzeptabel, können sie eine fristlose Kündigung rechtfertigen, in den meisten Fällen ist jedoch eine Abmahnung das adäquatere Mittel. Das machte auch das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein in einem aktuellen Urteil deutlich ( Az.: 2 Sa 460/08).

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Lexikon: Mutterschutz in der EU

Die gesetzlichen Vorschriften zum Schutz werdender und junger Mütter sollen europaweit geändert und vereinheitlicht werden. Zwar existieren EU-Rahmenrichtlinien zu Mutterschutz und Elternzeit, diese jedoch werden von Land zu Land unterschiedlich ausgelegt und angewendet. In Deutschland gelten aktuell folgende Regelungen:

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Kündigung wegen Pfandflasche

Erneut sorgt eine Bagatellkündigung für Unmut bei Arbeitnehmervertretern und Diskussionen zwischen Arbeitsrechtsexperten. Diesmal nahm eine schwerbehinderte Reinigungsfrau Pfandflaschen, die sie in Müllontainern und -eimern gefunden hatte, mit nach Hause, um das Pfand dafür einzulösen. Daraufhin kündigte der Arbeitgeber nach 22 Jahren der Betriebszugehörigkeit das Arbeitsverhältnis wegen Vertrauensbruch – jedoch fristgerecht und nicht etwa fristlos. Die Arbeitnehmerin erhob Kündigungsschutzklage.

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AGG: Altersbeschränkung bei Aufhebungsverträgen ist rechtens

Bietet ein Arbeitgeber Aufhebungsverträge in Verbindung mit Abfindungszahlungen an, um den Personalbestand zu verringern, muss er zwar auf die AGG-Vorgaben achten, darf aber dennoch eine Altersgrenze ziehen. Im Fall, den das Bundesarbeitsgericht zu beurteilen hatte, lag dieses bei 55 Jahren. Eine Altersdiskriminierung, die ein Kläger darin erkannt haben wollte, sahen die Richter nicht als gegeben an.

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